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Das Zeugnis eines zurückgekehrten Missionars

Das Recht eines jedes Menschen...

von Benjamin A. Kräftner, Gemeinde Wels

Benjamin Kräftner als Missionar in Deuschland. Foto: Benjamin Kräftner

von Benjamin A. Kräftner, Gemeinde Wels

Meine Mission liegt nun hinter mir, es war eine besondere Zeit in meinem Leben. Am 28. August 2014 konnte ich es selbst nicht begreifen, welch große Entscheidung ich getroffen hatte. Ich startete meinen Flug nach Preston, ins MTC (Missions-Trainings-Zentrum), und begann meine Mission als Stellvertreter und Diener des Herrn Jesus Christus. Ich würde nicht meinen, dass es die absolut besten zwei Jahre meines Lebens waren, aber ich würde sagen, dass es die zwei lehrreichsten waren, besonders in geistiger Hinsicht. Ich fühle mich nun viel eigenständiger, geistig wie auch zeitlich.

In geistiger Hinsicht möchte ich gern mein Zeugnis teilen, was für große Auswirkungen das Gebet, das Studium in den Heiligen Schriften und der Kirchenbesuch auf mich gehabt haben. Ich finde es erstaunlich, welch einfache Mittel der Vater im Himmel uns gegeben hat, aber nur dadurch konnte ich diese letzten zwei Jahre so gut meistern und bin zu der Person geworden, die ich jetzt bin. Ich hatte in Berlin mit den unterschiedlichsten Kulturen wie Indern, Chinesen, Afrikanern und Iranern zu tun und war erstaunt über ihre Lebensweise. Alle Menschen sind so verschieden, doch sind wir in einer Hinsicht alle gleich, wir sind Kinder Gottes. Und jeder Mensch hat das Recht, dies zu erfahren, zu erfahren, dass die Kirche Jesu Christi wiederhergestellt wurde, das Recht, vom Plan der Erlösung zu erfahren und vom Evangelium Jesu Christi, in dessen Mittelpunkt sein wunderbares Sühneopfer steht.