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Stimmen von Heiligen der Letzte Tage

Tun, was der Herr tun würde

von Sara Lehmann, Gemeinde Wels

Sister Sara Lehmann diente in einem Land mit einer besonderen Geschichte und Landschaft, das Foto entstand etwas außerhalb von Athen. Dantzelle Allen

Die Monate von September 2015 bis April 2017 waren sehr prägend für mich, denn ich diente als Vollzeitmissionarin unserem Herrn Jesus Christus in den Ländern Griechenland und Zypern. Ich möchte hier ein paar Eindrücke, die ich dort empfangen habe, teilen.  

 

Missionsarbeit bedeutet im Grunde genommen überall dasselbe, es hängt nicht so viel davon ab, wo man dient, man wird den Geist spüren und erbauende Gespräche mit unseren Brüdern und Schwestern haben, die noch nicht sehr viel über das wiederhergestellte Evangelium Jesu Christi wissen. Man wird aber auch Ablehnung erleben oder einfach ignoriert werden. So war es auch für mich, und dabei lernte ich, wie man sich als Missionarin erfolgreich fühlen kann. Erfolg im Werk des Herrn wird nicht durch Zahlen bestimmt, sondern durch die Tatkraft die man an den Tag legt, dem Heiligen Geist zu folgen und das zu tun, was dieser eingibt. Sei es, Menschen anzusprechen, sie nett anzulächeln, ihnen zu helfen oder sie zu besuchen – ihnen also in irgendeiner Art und Weise zu dienen. Das war wirklich das, was mir geholfen hat mich erfolgreich zu fühlen. Ich versuchte täglich die Arbeit des Herrn auf seine Weise zu tun und meine Aufgaben durch Eingebungen des Geistes zu verstehen. Dabei lernte ich, dass das Dienen Freude und Zufriedenheit bringt. Ich genoss auch besonders die Zeit des persönlichen Schriftstudiums, in der ich täglich im Buch Mormon las. Das Buch Mormon ist wirklich der Schlussstein der Kirche des Herrn und hilft mir den Geist zu spüren, also mich glücklich zu fühlen, und mein Zeugnis vom Erretter zu stärken. Wir müssen es täglich gebetserfüllt studieren, damit dieses Buch auch seinen Zweck erfüllen kann!

Auf diese Weise genoss ich jeden Tag als Vollzeitmissionarin und würde diesen Dienst auf jeden Fall wieder tun. Warum? Weil ich den Geist dabei fühle und somit Freude empfinde! Und weil ich spüre, dass es das ist, was Jesus Christus auch tun würde – und wovon er will, dass wir es tun. Er ist unser Erlöser. Er lebt. Er verlässt sich auf uns, dass wir ihm helfen, sein Werk hier auf Erden zu vollbringen, mit den Mitteln und Kräften, die uns zur Verfügung stehen.

Das sage ich im Namen Jesu Christi, Amen.