Das war der Wiener Schwesterntag 2019

    Gemeinsames Gestalten in diversen Workshops und die vielen Gelegenheiten für persönliche Gespräche trugen zur Stärkung der Schwestern im Pfahl Wien bei

    Teilnehmerinnen am Wiener Schwesterntag 2019 Frank Helmrich
    Viele fröhlicher Gesichter bezeugen auf dem Gruppenbild, dass Liebe und Einigkeit unter den Schwestern im Pfahl Wien einen großen Stellenwert haben und wir hier gelebte Schwesternschaft vorfinden

    von Patrizia Antonopoulos, Pfahl Wien

     

    130 Schwestern und auch Freundinnen der Kirche trafen sich am 31. Mai 2019 im Pfahlhaus Wien zum alljährlichen Schwesterntag. Das Ziel der diesjährigen Begegnung von Frauen aller Altersgruppen war es, den Teilnehmerinnen bewusst zu machen, wie vielfältig und farbenfroh sie als Schwesternschaft sind und wie wichtig es ist, seine Talente und Eigenschaften miteinander zu teilen. Denn erst dadurch entsteht ein schönes 'Gesamtkunstwerk'.

     

    Ganz dem Motto 'Color your day'– 'Bring Farbe in deinen Alltag' entsprechend wurden alle Besucherinnen mit einer sehr bunten und einladenden 'Obstbar' unter der aufmerksamen und freundlichen Betreuung von Karin, Gerhard und Andreas Calabek sowie Lorenz Krywult begrüßt.

     

    Nach diesem fruchtigen Willkommensgruß konnten sich alle Schwestern im Kultursaal an liebevoll dekorierte Tische setzen und den Zeugnissen zweier wunderbarer Schwestern lauschen, die ein Beispiel an Glauben und Bereitschaft zu dienen sind. Lotte Bäck kam trotz gesundheitlicher Herausforderungen eigens aus Graz angereist, um ihre Gedanken mit uns zu teilen, und Ursula Wondra sprang ganz spontan für eine andere Schwester ein. Sie haben beide einen wunderbaren Geist in die Versammlung gebracht.


    Als Dienstprojekt spendeten die Schwestern Lebensmittel für den Carnisi-Suppenbus der Caritas. Die Spenden wurden sofort zugestellt und sehr dankbar aufgenommen.


    Dem geistigen Teil folgte wieder ein kulinarischer in Form eines sehr reichhaltigen Brunchs, der für viele Lobesworte sorgte. Das Lob galt vor allem den 'Hauptakteurinnen' Eva Kemendics und Mandy Nemec! Eva war seit den frühen Morgenstunden und unter der Mithilfe von Gerda Vreugdenhill sowie anderen Freiwilligen emsig damit beschäftigt zu kochen und das Buffet abwechslungsreich zu gestalten. Mandy Nemec ist mittlerweile ein 'Geheimtipp', da sie außergewöhnliche Schmankerln in liebevoller Detailarbeit kreiert. Viele Leckereien wurden auch von zu Hause angeschleppt.

     

    Nach gemeinsamen Essen konnte man die verschiedensten Workshops, die über das gesamte Gebäude vom Keller bis in den 1. Stock verteilt waren, besuchen und in Kleingruppen neue Talente entdecken, fördern oder einfach gemeinsamen Spaß in der Gruppe haben.

     

    Manche Schwestern nützten die Gelegenheit auch für Zweiergespräche und die Pflege von Freundschaften. Die meisten entschieden sich jedoch für die Teilnahme an den angebotenen Workshops. Bunt gemischt konnte man aus den folgenden Angeboten, die allesamt begeistert besucht wurden, wählen:

    Malen mit Sr. Karabetian, Stofftaschen nähen mit Nina Jankowsky, Stilles Buch basteln mit Sandra Husz, Zumba mit Magdalena Haas, Yoga mit Ingrid Jelinek, Gospelsingen mit Jessica Stiles, Theatergruppe mit Eliza Byrne, Apfelstrudel mit Tamara Brunsteiner und ein Workshop über Resilienz mit Miriam Zickbauer. Zusätzlich zu den Workshops gab es auch eine Leseecke, wo Bücher zur freien Entnahme bereitstanden. Auch ein paar Bücher Mormon mit der Einladung, ein Zeugnis darin zu teilen, standen zur Verfügung.

     

    Besonders erfreulich war, dass das Dienstprojekt so erfolgreich aufgenommen wurde. Es wurden viele Spenden für den Carnisi-Suppenbus der Caritas abgegeben, die dann Signe Lassl und Nikos Antonopoulos mit Hilfe der Missionare zustellten. Die Lebensmittelspenden wurden dort sehr dankbar aufgenommen.

     

    Nach Beendigung der Workshops hatten die Schwestern Gelegenheit, bei einer süßen Nachmittagsjause der Präsentation der absolvierten Workshops beizuwohnen.