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Der Herr dachte anders

Najla Cehajic aus der Gemeinde Linz diente zwischen 2016 und 2018 als Missionarin in Australien

Najla Cehajic aus der Gemeinde Linz diente als Missionarin in Australien Najla Cehajic
Die Linzerin Najla Cehajic ist von Herzen dafür dankbar, ein fernes Land mit seinen Menschen besser kennengelernt und das wiederhergestellte Evangelium Jesu Christi verkündigt zu haben.

Linz: Eineinhalb Jahre hat Najla Cehajic aus der Gemeinde Linz als Missionarin in Australien gedient, im Mai 2018 ist sie mit unvergesslichen Eindrücken zurückgekehrt. “Ich habe Gottes Hand in meinem Leben deutlich gespürt”, berichtet sie. “Dankbarkeit erfüllt mein Herz, wenn ich darüber nachdenke, wie mein Zeugnis stetig wächst. Erst vor drei Jahren wurde ich getauft, aber schon davor begann mein Zeugnis zu sprossen und zu wachsen durch Erlebnisse, die mir zeigten, dass Gott lebt, mich liebt und mir helfen will. Kurz nach meiner Taufe fühlte ich mich zu unzulänglich, um auf Mission zu gehen. Aus meiner Sicht war ich im Evangelium noch ein Kind, und ein Kind sollte nicht auf Mission, so dachte ich zumindest. Der Herr dachte aber anders.”

Najla Celjak genoss ihre Zeit in Australien
Najla Cehajic genoss ihre Zeit in Australien

Sobald Schwester Cehajic dies spürte, reichte sie ihre Missionspapiere ein und folgte nach nur 15 Monaten Mitgliedschaft einer Berufung in die Australien Melbourne Mission. Die Erlebnisse während dieser Zeit haben, wie sie sagt, ihr Zeugnis sehr gestärkt. “Ich weiss nun, dass dem Buch Mormon eine Kraft innewohnt, die sonst kein Buch aufweist. Ich weiss, dass Christus mich kennt und mich trotz all meiner Makel liebt. Ich weiss, dass unsere Kirche wahr ist und dass sie uns hilft, das Evangelium Christi zu leben, welches uns ewiges Leben verspricht. Ich weiss, dass wir hier auf dieser Erde sind um uns zu beweisen. Ich weiss aber auch, dass der Vater im Himmel unsere rechtschaffenen Wünsche immer unterstützt.”

Um die von ihr verspürte Nähe des Herrn zu verdeutlichen, zitiert sie Exodus, Kapitel 13, Vers 21: “Der Herr zog vor ihnen her, bei Tag in einer Wolkensäule, um ihnen den Weg zu zeigen, bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten.”


'Ich weiss, dass der Vater im Himmel unsere rechtschaffenen Wünsche immer unterstützt.'


Die besonderen Gefühle bei der Verkündigung des wiederhergestellten Evangeliums Jesu Christi und die Liebe zu den Menschen in Australien haben in ihr, wie sie sagt, den Wunsch geweckt, auch weiterhin in ihrem Leben eine Missionarin zu sein. “Ich weiss, dass wir als Jünger Christi die zweite Meile gehen müssen, um mit den Menschen um uns herum das zu teilen, was uns so glücklich macht im Evangelium”, sagt sie. “Der Vater hat seinen Sohn gesandt für jeden Einzelnen und jede Einzelne von uns. Hätte das Sühnopfer auch nur eine Person ausgelassen, dann hätte es Christus nicht vollbracht. Jede Seele ist wertvoll.”

 

Um mehr Menschen zu erreichen, teilt Schwester Cehajic ihr Zeugnis auch in Videos, die sie in den Sozialen Medien veröffentlicht.