Hauptnavigation überspringen

Der Tempelbesuch brachte Linderung

Eine 94jährige Schwester wurde für ihre Opfer gesegnet

Eine 94jährige Schwester wurde für ihre Opfer gesegnet
Charlotte Healy nahm trotz ihres Alters, der weiten Entfernung und ihrer dick geschwollenen Beine an der Tempelfahrt ihrer Gemeinde teil.

Im August und September 2018 besuchten wieder einige Gemeinden aus dem Pfahl Salzburg den Freiberg-Tempel. Viele, die zum Haus des Herrn kommen, werden in ihrem persönlichen Leben dafür gesegnet. Schwester Charlotte Healy aus der Gemeinde Klagenfurt erlebte ein 'kleines Wunder'.

 

Die 1923 geborene Schwester bekam Hilfe bei ihrer Familienforschung, sodass sie mit einem Stapel von Namenskarten nach Freiberg kam – ein fröhlicher Sonnenschein und eine Inspirationsquelle für alle, die mit ihr zusammen waren. Schwester Healy hätte nach ärztlichem Rat wegen ihrer dick geschwollener Beine ins Krankenhaus gehen müssen, doch sie entschied sich stattdessen, um Gesundheit zu beten und mit zum Tempel zu fahren. So stieg sie, bis über die Knie eingefatscht, ins Auto der Geschwister Heinz und Gerda Kaiser und fuhr ohne weiteres die zehn Stunden bis nach Freiberg. In der Herberge war die betagte Schwester ein munterer Quell der Konversation auf Deutsch, Englisch und einer allgemeinverständlichen Gestensprache, wodurch sie sich täglich mit neuen Leuten und vor allem auch mit der großen Gruppe rumänischer Tempelbesucher anfreunden konnte.  

Charlotte Healy freut sich, dass sie noch immer dem Herrn dienen kann.
Charlotte Healy, geboren 1923, freut sich, dass die Geschwulst ihrer Beine zurückgegangen ist.

Ihre Fröhlichkeit, ihr Humor, ihre gläubigen Gebete und ein ganz spezieller Segen des Himmlischen Vaters wirkten wohl zusammen, sodass sich am Abreisetag an ihren Beinen eine überraschende Veränderung zeigte: obwohl sie, wie sie sagt, in diesen Tagen nicht alle Tabletten genommen, zu wenig Bewegung gemacht und zu viel gesessen hatte, waren ihre Beine plötzlich wieder schlank und die Wasserablagerungen waren verschwunden! Das Gebet der Schwester war erhört worden!

 

Und weil sich am letzten Abend während einer Familienforschungssitzung noch weitere kleine Wunder zugetragen hatten, da in der Linie ihres Vaters, entgegen aller Wahrscheinlichkeit, auf Anhieb mehrere direkte Vorfahren entdeckt wurden, versprach sie ihrem Bischof auf der Stelle, im nächsten Jahr – das heißt in ihrem 96. Lebensjahr – wieder zum Tempel zu fahren. Sie ist überzeugt: “Der Herr will, dass ich im nächsten Jahr wiederkomme. Die Arbeit geht weiter!”