Die Liebe Gottes

    Die Liebe Gottes

    Der Vater im Himmel liebt uns und wünscht sich für jeden von uns das Beste. Es ist offensichtlich, dass er sich um seine Kinder sorgt, auch wenn viele unter der Last der Probleme und Herausforderungen, die das Leben so mit sich bringt, vielleicht nicht erkennen, wie sich die Liebe und Anteilnahme eines liebevollen und gütigen Vaters immerzu offenbart. Man muss nur einmal kurz innehalten, um nachzudenken, und sich aufmerksam umschauen, dann wird einem schnell bewusst, dass Gott seine Kinder liebt.

    Betrachten wir doch ein paar Minuten lang, wie günstig all die Umstände sind, in denen wir uns heute befinden. Wenn wir über diesen Punkt einmal nachdenken, werden wir gewiss noch dankbarer dafür, wie viel Liebe Gott für einen jeden von uns übrighat.

    Das Erste, worüber wir uns Gedanken machen sollten: Gott offenbart seinen Willen auch weiterhin seinen Knechten, den Propheten.

    Wie wunderbar ist doch die Erkenntnis, dass Gott auch heute noch seinen Knechten, den Propheten, seinen Willen offenbart. Sie gibt uns ein Gefühl der Sicherheit und des Friedens. Diese Segnung ist eine der größten, die Gott uns schenkt – dass wir seinen Willen kennen!

    Dank der Wiederherstellung des Evangeliums Jesu Christi und seiner Kirche durch den Propheten Joseph Smith in dieser Evangeliumszeit kann jeder, der das Verlangen danach hat, die heiligen Handlungen vornehmen und die Bündnisse eingehen, die sicherstellen, dass er eines Tages in die Gegenwart seines himmlischen Vaters zurückkehrt und bei ihm lebt.

    Wenn wir die in den heiligen Schriften niedergelegten Worte der Propheten sowie die Worte der lebenden Propheten durch Studium und durch Glauben wie einen Schatz aufhäufen, werden wir mit dem Wunsch gesegnet, stets die Gebote zu halten und zu leben. Dadurch stellen sich innerlich Ruhe und Frieden ein. Das Wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und dass unsere Familie für immer zusammen sein kann, verleiht uns mehr Kraft, die Herausforderungen des irdischen Lebens zu meistern – und dies sind unschätzbare Segnungen.

    Wie in alter Zeit führt der Herr auch heutzutage seine Kirche durch einen lebenden Propheten und zwölf Apostel. Ich bezeuge, dass Präsident Thomas S. Monson der Prophet für unsere Zeit ist, und bin dankbar für die Gewissheit, dass Gott uns immer noch liebt, denn er tut einem Propheten durch Offenbarung seinen Willen kund.

    Die Liebe Gottes tritt in unserem Leben sogar noch deutlicher hervor, wenn wir ein paar einfache Schritte in die Tat umsetzen, die uns helfen, unserem Leben eine Richtung zu geben. So sollten wir:

      • täglich in den Schriften lesen

      • uns mit der Zeitschrift Liahona beschäftigen

      • uns mit dem auseinandersetzen, was bei der Generalkonferenz gesagt wurde

    Wenn wir uns dies angewöhnen, werden wir in der Lage sein, das Gotteswort wahrzunehmen, wenn wir es am meisten brauchen.

    Das Zweite, worüber wir uns Gedanken machen sollten: Der Tempel ist das Haus des Herrn. Dort können wir Frieden finden und das Evangelium lernen.

    Der Herr wies den Propheten Joseph Smith – und alle Propheten, die ihm gefolgt sind – zu Beginn dieser Evangeliumszeit an, Tempel zu errichten, damit alle Menschen und Familien eine tiefe und innige Beziehung zum Vater im Himmel und seinem Sohn Jesus Christus aufbauen und somit auch seinen Willen erfahren, inspirierte Ratschläge erhalten und im Haus des Herrn Bündnisse schließen konnten.

    Der Vater im Himmel hat seine Kinder nicht verlassen. Er offenbart auch heute noch seinen Willen und schenkt uns damit die Sicherheit und die Zuversicht, die wir benötigen, um auf dem richtigen Weg zu bleiben. Er gibt uns die Gelegenheit, in seinem Tempel heilige Handlungen zu empfangen und Bündnisse einzugehen, die es uns ermöglichen, ein reines und anständiges Leben zu führen und uns auf die Rückkehr in seine Gegenwart vorzubereiten.

    Infolge der steigenden Anzahl der Tempel, die in aller Welt gebaut werden, sind Tempel des Herrn heutzutage so gut zu erreichen wie noch nie.

    Im Tempel des Herrn können wir Gott und seinem Sohn Jesus Christus näherkommen.

    In den heiligen Schriften wird sehr schön beschrieben, welche Einstellung das Volk damals, in den Tagen König Benjamins, hatte. In Mosia 2:5,6 im Buch Mormon lesen wir: „Und es begab sich: Als sie zum Tempel hinaufkamen, bauten sie ringsum ihre Zelte auf, jedermann gemäß seiner Familie, die aus seiner Frau und seinen Söhnen und seinen Töchtern und deren Söhnen und deren Töchtern bestand, vom ältesten bis hinab zum jüngsten, wobei jede Familie von der anderen getrennt war. Und sie bauten ihre Zelte rings um den Tempel auf, ein jeder Mann sein Zelt mit dem Eingang zum Tempel hin.“

    Mein Anliegen wäre es, uns eine ähnliche Einstellung anzueignen, wie sie die Menschen zur Zeit König Benjamins hatten. Wir sollten uns vornehmen, öfter in den Tempel zu gehen. Zu der Einstellung derer, die sich dem Tempel zuwenden, kommt man, indem man zunächst sich selbst und seine Familie im täglichen Leben vorbereitet und jeden Tag Gottes Gebote hält.

    Ohne den Tempel könnten wir unsere Familie nicht für alle Ewigkeit siegeln. Im Tempel erfahren wir etwas über ewige Grundsätze. Was wir im Tempel lernen, hilft uns, ein besserer Mensch zu werden, und gibt unserem Leben die benötigte Orientierung und Führung.

    Es gibt zwar überall noch viele weitere Kundgebungen der Liebe Gottes, doch möchte ich mein Zeugnis heute auf diejenigen beschränken, die sehr wohl in unserer Reichweite liegen: die Tempel des Herrn und die Worte der heutigen Propheten!

    Ich bezeuge, dass Gott lebt. Er liebt uns. Er schenkt uns diese Segnungen, damit wir spüren können, dass er uns liebt. Wir sollten heute noch die entsprechenden Entscheidungen treffen, damit auch wir unser Zelt, unser Leben garantiert auf ihn ausrichten.