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Ein Fundament für den Namen Jesu Christi auf dem Wiener Zentralfriedhof

Zusammen mit einem Denkmal erinnert nun auch eine Stele daran, zu wessen Kirche etwa 900 Grabplätze gehören

Brüder aus der Gemeinde Wien 2 errichten eine Stele für etwa 900 Grabplätze des Wiener Zentralfriedhofs
Brüder aus der Gemeinde Wien 2 errichten eine Stele als Zentrum für etwa 900 Grabplätze der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage auf dem Wiener Zentralfriedhof

Angespornt durch den Auftrag unseres geliebten Propheten Präsident Russel M. Nelson, den Namen der Kirche “wiederherzustellen”, errichteten Brüder Anfang September 2018 am Wiener Zentralfriedhof einen Betonsockel, der künftig eine Stele mit der Aufschrift “Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage” tragen soll. Die Kirche besitzt auf dem weitläufigen Areal schon seit einigen Jahren einen eigenen Bereich für rund 900 Verstorbene, der den Mitgliedern der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage vorbehalten ist.

Der Pfahl Wien hat dafür gesorgt, dass für diesen Teil des Friedhofs vom Künstler Heinrich Lersch, einem Mitglied der Kirche, ein zentrales Denkmal gestaltet wurde, das Jesus Christus und eine Familie zeigt. Dem Besucher wird auf diese Weise unser Glaube an Jesus Christus, die Lehre der Auferstehung und des ewigen Bestandes von Familien näher gebracht.

Da die Mitglieder festgestellt haben, dass dieses Areal auch Teil der Touren über den Wiener Zentralfriedhof ist, wurde nun beschlossen, auch eine Stele dem Namen der Kirche, Informationen, Broschüren und Büchern Mormon aufzustellen.

Der Beton für den Sockel wurde von den Brüdern händisch gemischt.
Der Beton für den Stelensockel wurde von den Brüdern, wie hier von Michael Husz, händisch gemischt.

Als ersten Schritt zur Umsetzung trafen sich am 8. September 2018 6 beherzte Brüder der Gemeinde Wien 2, um das Fundament für diese Stele zu betonieren und die bereits bestehenden Gräber zu pflegen. Zur Mittagszeit kamen noch weitere Geschwister aus der Steiermark, um das Projekt tatkräftig zu unterstützen. Im Laufe des Tages konnten neben den geplanten Aktivitäten auch sehr gute Gespräche mit einigen Besuchern des Friedhofes über die Kirche geführt werden. Nach acht anstrengenden Stunden war ein 0,6 mal 0,6 Meter großes und 0,8 Meter tiefes Fundament fertiggestellt, so dass ein paar Wochen später die Stele aufgestellt werden konnte.