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Eine Nacht im Zeichen des 'Schäferstabs'

Eine Nacht im Zeichen des 'Schäferstabs'

Wien: Am Mittwoch, den 30. April 2014, lud das Präsidium des Ältestenkollegiums der Gemeinde Wien-Leopoldstadt zu einem außergewöhnlichen Abend. Der langgediente Kultursaal wurde kurzerhand zur Hockeyarena umgebaut. Eine erhöhte Westtribüne mit bequemen Sitzen, ein Besucher-Nordtrakt, in dem ein All-you-can-Eat-Menü serviert wurde und ein anspruchsvolles kulturelles Rahmenprogramm sorgten für eine gemütliche Atmosphäre. Im Eingangsfoyer des Gemeindehauses zeigte Kurt Wölzl, Strömungstechniker und Naturfotograf, seine gesammelten Meisterwerke in eigens dafür angefertigten Bilderrahmen.

Wien:

Pünktlich um 19.20 Uhr begrüßte Wolfgang Barosch, Zweiter Ratgeber des Bischofs, die als Einzelne und als Familien gekommenen Gäste und unterstrich die Bedeutung regelmäßiger Bewegung und einer ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge für eine glückliche Gesellschaft. Nach einem Anfangsgebet spielten im Eröffnungsspiel das Team Zion (Bischof mit Ratgeber, Assistent zum Hohe-Priester-Gruppenleiter und Neubekehrte) gegen das Team Diakone. Die Lehrer und das Ältestenkollegium stellten ebenfalls Teams aus den eigenen Reihen. Astrid Merl und Signe Lassl vertraten auf beeindruckende Art und Weise die Frauen des Pfahles Wien-Österreich und regten durch ihr Beispiel weitere Damen zur möglichen Teilnahme im Folgejahr an. Bruder Kilian Okanwikpo vom Team Zion war mit seinen 76 Jahren der älteste aktive Spieler, der auch bis zum Ende als bewährte Stütze für sein Team durchhielt. Bemerkenswert war auch der Ehrgeiz und Sportsgeist von Bischof Frank Helmrich. Das Team von Luca Merl („Luca & Friends“) hob sich durch den hohen Anteil an Gastspielern hervor, von denen die meisten zum ersten Mal ein Gebäude der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage betreten hatten. Die durchwegs fair verlaufenen Spiele wurden von den Schiedrichtern so geleitet, dass auch die Zuschauer die einzelnen Entscheidungen nachvollziehen konnten. Schlussendlich setzten sich die Ältesten als Turniersieger durch.

Die Menuplanung, Küchenregie und Bedienung erfolgte ausschließlich über das Ältestenkollegium unter der Leitung von Arnulf Schaunig. Heinrich Springer brachte interessierten Gästen unmittelbar neben dem Spielfeld unbekannte Gesellschaftsspiele aus allen Erdteilen bei, die es sichtlich genossen.

Übrigens kommt der Begriff Hockey aus dem Altfranzösischem hoquet, das bedeutet Schäferstock. Der Stab mit gebogenem Ende hilft dem fürsorglichen Hirten beim Leiten der Tiere. Das will geübt sein – als Vater und Mutter, SeelsorgerIn und LehrerIn, ArbeiterIn und SchülerIn. Bis zur nächsten Festveranstaltung in der Nacht vor dem Tag der Arbeit bleibt noch einige Zeit das Leiten und Führen an der Seite des großen Hirten zu üben und seine führende Hand in allen Lebensbereichen immerdar zu erkennen.