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Gedanken zum Jahreswechsel

Gedanken zum Jahreswechsel

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs, der Unzufriedenheit und der Veränderungen.

Flüchtlingsbewegungen, Brexit, Terroranschläge, Türkeikrise, der Krieg in Syrien, die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit, die niedrigen Wirtschaftsprognosen usw. sind nur einige Schlagwörter, die für Entwicklungen stehen, die vielen von uns große Sorge und zuweilen vielleicht auch Ratlosigkeit bereiten.


Laut Meinungsforschung war das vergangene Jahr von starken Emotionen, vor allem von Ängsten, dominiert.


Aber: „Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ (2. Tim. 1:7).

Nur wenige Stunden, bevor der Herr Jesus Christus das Sühneopfer auf sich nahm, gab er seinen Jüngern folgende Verheißung: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.“ (Johannes 14:27.)

Manchmal verstehen wir vielleicht nicht, dass der Friede, den Jesus uns geben kann, ein innerer Friede ist, der durch die Liebe genährt wird und sich durch beständigen Glauben und beständige Umkehr ausdrückt. Es ist ein Friede des Geistes, der Herz und Seele erfüllt. Erfährt und verspürt man tatsächlich diesen inneren Frieden, so weiß man tief im Herzen, dass in Bezug auf das wirklich Wichtige alles in Ordnung ist.

Diese Erkenntnis hilft uns, das vom Leben Gegebene zu würdigen und in Dankbarkeit anzunehmen. An dem unzähligen Schönen werden wir uns erfreuen und die Schwierigkeiten können wir als Gelegenheiten erkennen, etwas Neues zu lernen.

Es gibt besondere heilige Orte, die als Räume des Friedens, der Einkehr, der Inspiration und der Kraft errichtet und geweiht wurden. Ich meine damit die Tempel Gottes, die uns in dieser Zeit in so großer Anzahl zur Verfügung stehen. Der Herr lädt uns dorthin ein, um uns besonders nahe zu sein, mit Kraft aus der Höhe auszurüsten und die Dinge zu lehren, die wir brauchen, um unsere Aufgabe in diesem Leben gut zu erfüllen und uns darauf vorzubereiten, wenn es an der Zeit ist, zu ihm zurückzukehren.

Als Präsident des Pfahles Wien möchte ich Sie, liebe Schwestern und Brüder, ganz herzlich einladen, im Jahr 2017 die Kraft und den Frieden, die vom Haus des Herrn ausgehen, zu entdecken und zu nutzen. Dann werden wir mit dem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit ausgerüstet sein, den wir brauchen, um uns in unserem Umfeld und gemäß unseren Möglichkeiten für mehr Verständnis, Gerechtigkeit und Hoffnung einzusetzen.
So wird das neue Jahr, mit allem was kommen mag, bestimmt ein gutes sein.