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Gemeindeväter stehen an der Tür und warten auf die verlorenen Söhne...

Gemeindeväter stehen an der Tür und warten auf die verlorenen Söhne...

Wr. Neustadt: Die erst fünf Jahre junge Bischofsgemeinde Wr. Neustadt erlebte im Herbst 2016 ihren ersten Wechsel in der Gemeindeleitung. Der erste Bischof Viktor Hladky wurde von der Pfahlpräsidentschaft mit großem Dank entlassen und verabschiedete sich im Rahmen eines besonderen Gottesdienstes mit den Worten „es war eine heilige Zeit für mich“.

Sein Nachfolger Tobias Genge brachte in seiner Antrittsrede seinen Respekt vor dieser Aufgabe zum Ausdruck. Er erklärte: „Bischof ist man nicht um des Titels willen, sondern um des Dienens willen.“ Auch erklärte er den Anwesenden, dass eine Gemeindefamilie Großes bewirken kann, wenn sie zusammenhält. Thomas Soucek aus der Pfahlpräsidentschaft machte in seiner Ansprache klar, dass die Mitglieder der Kirche den Schlüsseln des Priestertums folgen und nicht einzelnen Personen.

Tobias Genge, ein gebürtiger Steirer, lebt mit seiner Frau seit über 5 Jahren in Wöllersdorf/Niederösterreich. Das Ehepaar Genge ist seit 16 Jahren glücklich verheiratet und hat zwei Töchter. Bischof Genge ist Leitender Angestellter in einem internationalen Logistikunternehmen. Er erfüllte eine Vollzeitmission für die Kirche in der Taiwan Taipei Mission.

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Die neue Bischofschaft von Wiener Neustadt: Ruben Härtig (1. Ratgeber), Bischof Tobias Genge, Michai Cunia (2. Ratgeber).

Wien 5: Nur wenige Wochen später erfolgte auch in der Gemeinde Wien 5 (Gerasdorf) ein Wechsel in der Bischofschaft. „In erster Linie liegt unsere Berufung in unserer eigenen Familie,“ erklärte der neu berufene Bischof in seiner Antrittsansprache am 16. Oktober 2016. Der Vater von zwei Töchtern und einem Sohn machte klar, dass die Familie für jedes Mitglied dieser Kirche die höchste Priorität im Leben haben muss, doch dass ein Bischof ebenso auch „Vater der Gemeinde“ ist, der er vorsteht. „Ein Vater liebt seine Kinder, er schützt seine Kinder, er segnet sie, er gibt ihnen Rat und trägt sie auf Händen, wenn sie selbst nicht gehen können. Er wartet an der Tür auf den verlorenen Sohn und freut sich, wenn er heimkehrt,“ beschreibt Jankowsky seine Auffassung von dem ihm übertragenen Hirtenamt. 
Der leitende Angestellte einer österreichischen Firma wünschte sich von den Mitgliedern seiner Gemeinde, sich gemeinsam als Familie zu betrachten, als reale Brüder und Schwestern.


Die Rückkehr des scheidenden Bischofs Markus Mayrl in die Zuhörerreihen kommentierte dessen älteste Tochter mit den Worten: „Super, Papa, dann kannst du ja wieder bei uns sitzen!“