Gott gibt uns unsere Talente nicht ohne Grund

    Interview mit der jungen Geigerin Kirstie Elen (22) anlässlich des Erscheinens ihres Debütalbums „New Beginnings“

    Kirstie Sarah Hachenberger alias Kirstie Elen möchte mit ihrer Musik Zeugnis von der Liebe Gottes ablegen Sölve Hachenberger
    Kirstie Sarah Hachenberger alias Kirstie Elen möchte mit ihrer Musik Zeugnis von der Liebe Gottes ablegen

    1. Was bedeutet deine künstlerische Arbeit für Ddch?

    Musik war für mich schon immer ein fester Bestandteil meines Lebens und mit meiner eigenen Musik so weit zu kommen, hat für mich jahrelanges Warten und Kämpfen bedeutet. Ich habe über Jahre vergeblich nach jemandem gesucht, der zu meinen Kompositionen Hintergrundmusik gestalten kann, und als ich letztes Jahr meinen Musikproduzenten kennengelernt habe, der genau das machte, glich das für mich einem Wunder. Mein Debütalbum weiß ich dadurch wahrscheinlich, wie nur wenige andere, enorm zu schätzen und kann es immer noch nicht fassen, dass das meine eigene CD ist, die ich da in den Händen halte und meine eigene Musik, die ich da auf Spotify hören kann. Während ich über Jahre oft viel Pech mit Freunden hatte, waren meine Familie und meine Geige immer meine steten Begleiter. Die Musik hat mich noch nie im Stich gelassen und spendet mir in so vielen Situationen Trost und Freude, wenn sonst alles sehr verloren scheint.

     

    Kirstie liebt beide gleichermaßen: die klassische und die E-Violine Sölve Hachenberger
    Kirstie liebt beide gleichermaßen: die klassische und die E-Violine

    2. Wie entstehen deine Kompositionen?

    Ich komponiere moderne Musik (die zum Teil Filmmusik gleicht) ohne Noten. Und es funktioniert. Viele meiner Lieder sind in Momenten entstanden, in denen ich in Musik Trost und Ablenkung vom oft harten Leben gesucht habe. Dass mir in solchen Situationen so tolle Melodien eingefallen sind, war und ist kein Zufall und keineswegs mein eigenes Verdienst. Gott weiß, dass er mich durch Musik am besten in seinem Werk einsetzen kann. Wildfremde Leute sagen mir oft „bei deiner Musik spür ich was!“ und viele erkennen, dass ich beim Spielen etwas Besonderes ausstrahle und ich wage zu behaupten, dass das oft der heilige Geist ist und meine Leidenschaft für mein Instrument und Musik im Allgemeinen.


    'Es ist mein Traum, mit der Musik auch mein Zeugnis weiterzugeben, dass Gott lebt und uns liebt'


    3. In welcher Weise hat deine Musik auch mit deinem Glauben zu tun?

    Im Booklet zu meiner CD habe ich geschrieben, dass meine Kompositionen nicht einfach aus dem Nirgendwo auftauchen. Meine musikalische Inspiration kommt von Gott, der weiß, in wessen Hände er dieses Talent gegeben hat und das Komponieren ist für mich sehr oft ein enorm geistiger Prozess, bei dem ich auch den heiligen Geist verspüre – nicht nur eine Gänsehaut. Ich wusste bis letztes Jahr nicht, dass ich ein so großes Talent zum Komponieren habe (auch, weil es in dem Schulsystem in Österreich nie gefördert wurde) und ich bin durch die Zeit, in der ich mein Album mit meinem Produzenten aufgenommen habe, meinem himmlischen Vater sehr viel näher gekommen. Ich habe gespürt, dass er meine Gebete erhört hat, über all die Jahre, und dass es immer sein Wunsch war, mir meine sehnlichen Wünsche zu erfüllen. Er weiß und wusste immer, dass ich mein Talent großmachen möchte.

    Er half mir in einer langen Reihe von “Zufällen”, dass ich Menschen aus der Musikszene kennenlernte, die sich meine Muik anhörten und mich auf verschiedenste Weise unterstützten. Gott hatte in alldem seine Hände im Spiel und ich bin ihm dafür zu ewigem Dank verpflichtet. Ich weiß, dass er da ist und nicht bockig einen Plan für mich umsetzen will, den er sich für mich ausgemalt hat. Er hat einen perfekten Plan, ja, aber er berücksichtigt darin auch meine Wünsche und Träume

    Die junge Musikerin aus Salzburg hofft, von der Musik eines Tages leben zu können. Sölve Hachenberger

    4. Welche Visionen hast du für die weitere Zukunft?

    Ich möchte auf Tournee gehen und meine Musik mit der Welt teilen. Es ist mein Traum, mit der Musik auch mein Zeugnis weiterzugeben, dass Gott lebt und uns liebt. Lindsey Stirling, die amerikanische tanzende Geigerin, die auch ein Mitglied der Kirche ist, ist mir in der Hinsicht ein großes Vorbild. Ich hoffe, dass Gott es mit mir weiterhin gut meint und mich in die Hände der richtigen Personen fallen lässt, die mir auf meinem Weg weiterhelfen. Ich möchte irgendwann von der Musik leben können. Auf der Bühne. Mit meiner Geige. Weil ich mich dort so unfassbar wohl und richtig am Platz fühle.

    Der Link zu Kirstie Elens Website: https://kirstie-elen.com