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Großherzige Hilfe für einen kleinen Fußballplatz

Großherzige Hilfe für einen kleinen Fußballplatz

Wels: Jedes Jahr bietet die Kirchengemeinde Wels der Stadtgemeinde Wels einen freiwilligen Dienst als „Mormon Helping Hands“ an. Heuer entwickelte die Kirche gemeinsam mit Herrn Mag. Philipp Braun und Frau Mag. Dr. Isolde Reichel vom Welser Referat für Soziales & Jugend ein Projekt, das viele weitere Helfer und Unterstützer auf den Plan rief und so zu einem Erlebnis wurde, das von „einem verbindlichen Geist“ getragen war, wie Herr Braun es formulierte. Denn die Arbeiten und Handgriffe, die zur erfolgreichen Sanierung eines kleinen Fußballplatzes führten, waren von einer dichten Atmosphäre der Zusammenarbeit und Zufriedenheit getragen.

Wels:

Der Fußballplatz im Bereich Ebenhochstraße war bis dato eine bis zu 1,40 Meter unebene Wiese von 800 Quadratmetern, auf der Jugendliche jahrelang begeistert und sogar erfolgreich Fußball gespielt hatten. Doch eine Begradigung des Platzes, auf dem Herr Braun selbst als Fußballtrainer der Jugendlichen fungierte, war längst fällig. Es fehlte dafür nur das Budget.

Im Rahmen der „Mormon Helping Hands“-Aktion der Welser Gemeinde der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wurde der Platz vermessen und die neue Massenverteilung berechnet. Die Herren Hüttmayr und Pühringer von Firma Felbermayer sowie Herr Fuhrparkchef Köpl und Straßenmeister Aigner unterstützten alle kostenlos mit Baggerarbeiten und mehreren Fuhren bestem Kompost-Humus die grobe Neugestaltung des Platzes.

Am großen Tag, dem Samstag, den 8. Oktober 2016, waren schließlich 50 freiwillige Helfer – Erwachsene, Jugendliche und Kinder – mit großem Eifer dabei, die Böschungen und die Spielfläche zu ebnen – auch Herr Krennbauer von der Firma LAWOG arbeitete mit. Zusätzlich wurde ein großer Busch neu verpflanzt, an dem Platz, den die Jugendlichen (und Fußballspieler) der Siedlung ausgesucht hatten.

Eine kleine Gruppe „helfender Hände“ brachte frischen Sand in zwei der Spielsandkisten ein, vertiefte den Boden bei den drei umgebenden Bänken und stellte mit Splitt eine neue Standebene her – ebenfalls begradigt wurden die ausgetretenen Bodenflächen rund um den fix montierten Tischtennistisch. Schließlich wurden alle offenen Erdflächen unter Anleitung des Agraringenieurs Krenn noch mit einer Sportrasenmischung besämt, die von der Gebäudeverwaltung Schober kostenlos beigestellt worden war. Auch einige Bewohner der Siedlung, Herr Vizebürgermeister Kroiss mit seiner Gattin, Herr Krennbauer und ehemalige Sozialarbeiter mischten sich unter die Helfer.

Für die Pause um 12:30 Uhr hatten mehrere Frauen unter einem Planendach im Freien ein leckeres Buffet aufgebaut, das von der Helfergruppe mitgebracht worden war. 

Exakt zu dem Zeitpunkt, als um 15:30 Uhr der letzte Samen ausgestreut war, fing es an zu regnen – genau richtig für das Anwachsen des Grassamens. Das war deswegen bemerkenswert, weil etwa zwei Wochen vorher vom Wetterbericht ein regelrechter Wettersturz mit Regen, Schnee und Wind an angekündigt worden war.