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Junge Damen und Junge Männer erstmals als Tempelhelfer

Trotz frostiger Außentemperaturen und einer weiten Anreise genossen die Jugendlichen des Pfahles Salzburg ihre Zeit im Tempel

Jugendliche des Pfahles Salzburg vor dem Freiberg-Tempel (c) Maria Roth
Die Jugendlichen des Pfahles Salzburg gemeinsam mit ihren Begleitern gruppieren sich zu einem Erinnerungsfoto vor dem Freiberg-Tempel in Deutschland

von Tobias Lehmann, Gemeinde Wels

 

Zu Beginn des neuen Jahres trafen sich die Jugendlichen aus dem Pfahl Salzburg von Dienstag, dem 2. bis Freitag, dem 5. Januar 2018 zu einer Tempeltagung in Freiberg. Wir, die Teilneher aus der Gemeinde Wels, erreichten nach mehrstündiger Autofahrt bei allseits guter Laune das Tempelgelände, wo wir bereits erwartet wurden. Als wir alle den Check-in absolviert hatten, gab es einen kurzen geistigen Einstieg.

 

Am nächsten Morgen ging es dann in den Tempel. Dieser Tempelbesuch war nicht nur für die Jüngeren ein besonderes erstes Mal. Die neue Regelung, dass Priester ebenfalls Täufer und Zeugen bei Taufsessionen sein dürfen und Mädchen mithelfen können die Handtücher zu reichen, war für alle Anwesenden etwas Besonderes. Unsere Jugendlichen waren die Ersten in Freiberg - wenn nicht sogar weltweit –, die nach dem neuen System arbeiteten, da die Änderung erst am 1. Januar 2018 in Kraft getreten war. Alle waren begeistert. Am Abend gab es einen Tanzabend mit Abendessen. Die Jugendlichen unter 14 Jahren waren zur selben Zeit eislaufen und wärmten sich dann bei einer Hot-Chocolate-Party auf.

 

Der nächste Tag wurde nicht nur von einer Taufsession, sondern auch von einer „Face to Face“-Fragerunde geprägt. Dort konnten wir anonyme Fragen stellen, die dann von Begleitpersonen beantwortet wurden. Nach dem Abendessen hielten der Tempelpräsident und seine Frau, Günther und Anneliese Erlacher, eine Fireside ab. Es war eine sehr angenehme Zeit. Wir genossen es sehr, ihnen zuzuhören.


Die Tempeltagung war für mich eine sehr schöne und aufbauende Zeit. Neben den vielen lustigen Erlebnissen, war es ganz besonders schön, dass ich miterleben konnte, wie die Jungen Männer zum ersten Mal andere Jugendliche taufen durften. (Lea Malzl, 17 Jahre)


 

Auch anderen Jugendlichen bleibt die Tempelwoche des Pfahles Salzburg in Erinnerung. Lia Merl gibt Zeugnis: „Da ich vor der Tempelwoche krank war und es für die Schule noch einiges zu tun gab, war ich mir unsicher, ob ich diesmal überhaupt mitfahren sollte. Nach einem Segen entschloss ich mich doch, daran teilzunehmen. Gesundheitlich ist es mir rasch besser gegangen. Immer wenn ich im Tempel bin, spür ich stark, wer ich bin und worauf es im Leben wirklich ankommt.“ Ihre Schwester Mira fand „die Zeit beim Tempel wie immer besonders. Die Woche war durch viele schöne, witzige und geistige Erlebnisse geprägt.“ Für die 17-jährige Lea Malzl war die Tempeltagung “eine sehr schöne und aufbauende Zeit.” Sie sagt weiter: “Neben den vielen lustigen Erlebnissen, war es für mich ganz besonders schön, dass ich miterleben konnte, wie die Jungen Männer zum ersten Mal andere Jugendliche taufen durften.”