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Gebietssiebziger Elder Wolfgang Pilz besuchte Salzburg

Mit Beständigkeit in eine große Zukunft

Die Mitglieder in Salzburg wurden aufgerufen, starke Kettenglieder in ihren Familien zu sein

Elder Pilz und seine Frau Karin (c) Intellectual Reserve
Elder Pilz und seine Frau Karin

Im Auftrag von Präsident Russen M. Nelson besuchte der Gebietssiebziger Elder Wolfgang Pilz am 11. März 2018 Salzburg, um bei der Frühjahrs-Pfahlkonferenz den Vorsitz zu übernehmen und die Mitglieder zu stärken. Elder Pilz sprach an den zwei Tagen der Konferenz über Beständigkeit im Glauben, in der Umkehr und in der gesamten Lebensführung der Heiligen der Letzten Tage. Er legte besonders den Eltern des Pfahles ans Herz, ihre Kinder in wirksamer Weise über den Plan des Evangeliums zu belehren und sie dadurch, noch ehe sie das Alter der Verantwortlichkeit erreicht hätten und sich taufen lassen könnten, gegen die Versuchungen und Angriffe des Satans zu wappnen.

 

“Dieser Pfahl hat eine starke Jugend mit einer großen Zukunft”, sagte Elder Pilz. Die junge Generation bilde als “großer, kräftiger, saftiger Kern” in diesem Pfahl die “Hoffnung Israels”, wie es im Kirchenlied heiße. Doch brauche diese junge Generation gute Eltern und Lehrer, die sich bemühen, selbst starke Kettenglieder in ihren Familien zu sein. “Das Ziel der Kirche sind starke Mehr-Generationen-Familien”, betonte er in seiner Sonntagsansprache,. “Jeder von uns kann eine solche Familie aufbauen, durch Glaube, Treue und Beständigkeit.”


Wir sollen dem Steuermann Jesus Christus vertrauen, an Bord bleiben und bis ans Ende ausharren


Die Vorbereitung auf die Taufe sei für ein Kind ebenso wie für einen Erwachsenen mit einer Reihe von Schritten verbunden, die nich an einem Tag funktionierten, sondern über einen längeren Zeitraum gelernt und eingeübt werden müssten. Wir könnten uns ins Paradies Gottes nicht, wie es das Märchen übers Schlaraffenland verspricht, einfach “durchessen”, sondern es sei notwendig, dass wir zu Christus kommen und unser Leben entsprechend ändern. Und zum Plan des Glücklichseins gehöre letztlich auch, dass wir “dem Steuermann Jesus Christus vertrauen, an Bord bleiben und bis ans Ende ausharren”. Im Gleichnis Jesu von den Zehn Jungfrauen gehe es darum, dass die klugen, im Unterschied zu den törichten Jungfrauen, unablässig “Öl der Vorbereitung” gesammelt hätten. Elder Pilz rief die Mitglieder auf, im Glauben zu leben und auf den “Eckstein Jesus Christus” zu vertrauen, ohne den jedes Haus letztlich in sich zusammenstürzt.

 

Elder Wolfgang Pilz ist Chirurg, 61 Jahre alt und lebt mit seiner Frau Karin in der Nähe von Darmstadt. Das Paar hat gemeinsam fünf Kinder und mittlerweile 11 Enkelkinder. Er selbst hatte einen Großvater, der sich bereits 1894 in Deutschland der Kirche anschloss und so einer der ersten Pioniere in den deutschsprachigen Ländern wurde.