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Nach dem Pensionsantritt in den humanitären Dienst

Nach dem Pensionsantritt in den humanitären Dienst

Graz: Alfred und Margarethe Zorn aus der Gemeinde Graz haben am Dienstag, den 7. Oktober 2014 eine Mission in der Bulgarien-Sofia-Mission angetreten. Das Evangelium zu verkünden, gehört nur in zweiter Linie zu ihren Aufgaben – in erster Linie werden sie in Schulen, Waisenhäusern, Krankenhäusern und Altersheimen „praktische Hilfe“ leisten, „weil auch wir praktisch gesinnte Leute sind“, sagt Schwester Zorn in einem Interview. Sie und ihr Mann bilden eines von zwei Missionsehepaaren der Kirche, die derzeit in Sofia im humanitärem Dienst eingesetzt werden.

Elder Zorn erinnert sich, wie ihn Missionare der Kirche im Jahr 1975 im Grazer Stadtpark angesprochen und ihn dann in deren Wohnung belehrt haben. „Nach drei Wochen ließ ich mich taufen“, erzählt er, „weil ich gefühlt habe: ich habe nur diese eine Gelegenheit, dem Herrn zu dienen. Und diesen Gedanken hatte ich auch jetzt, als ich mich für eine Mission entschied. Wenn man eine solche Gelegenheit aufschiebt, kommt man später nicht mehr dazu.“

Schwester und Elder Zorn begannen bereits im November 2013, noch vor ihrem Pensionsantritt, mit den Vorbereitungen auf diese Mission, indem sie ihre Missionspapiere ausfüllten und einreichten. Sobald sie dann die Verständigung erhielten, dass sie nach Bulgarien gehen würden, begannen sie die Sprache zu lernen und das Buch Mormon auf Bulgarisch zu lesen. Im Tempel hatten sie ebenfalls Gelegenheit, eine größere Gruppe Bulgaren kennenzulernen und sich mit ihnen anzufreunden. Von da an freuten sie sich noch inniger darauf, Kindern, Bedürftigen, Alten und Kranken in diesem traditionell christlich-orthodoxen Land zu helfen und im Werk des Herrn zu dienen.

Das Interview und weitere Fotos zu diesem Beitrag finden Sie auf der Presseseite der Kirche unter: